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Die Höhenrettungstage mit Sebastián

Sebastián ist Mitglied der Berufsfeuerwehr. Er erzählt uns, wie er auf die Idee gekommen ist, die spanischen Höhenrettungstage ins Leben zu rufen. Die Veranstaltung ermöglicht es den Teilnehmern, Bekanntschaft mit anderen Rettungskräften zu machen, sich mit ihnen auszutauschen und ihre Techniken zu perfektionieren.

21 September 2020

Technische Rettung

Ihr Vorname?

Sebastián BARRAGÁN PARREÑO

Ihre Nationalität?

Spanien

Erzählen Sie uns etwas über Ihren Beruf und Ihre Berufserfahrung, Ihre Leidenschaft und Ihre Hobbys.

Ich arbeite seit fast 29 Jahren bei der Feuerwehr. Seit 2012 leite ich einen Verein von Feuerwehrkräften. Dessen Ziel es ist, die enormen Energien der Höhenretter zu bündeln und ihrem Wunsch nach Verbesserung gerecht zu werden. Ich möchte nicht über mich sprechen, sondern über die Gruppe der Personen, die die sieben Auflagen der Höhenrettungstage des Vereins “Flojos Rescue Team” möglich gemacht haben. Wir waren dabei auf die Unterstützung zahlreicher Feuerwehreinheiten und Höhenrettungsteams angewiesen.

Können Sie uns Ihren Verein kurz vorstellen?

"Flojos Rescue Team” ist ein spanischer Verein, der Ausbildungen zum Thema Höhenrettung anbietet und Informationen über die verschiedenen Techniken bereitstellt.

Erzählen Sie uns etwas über einen Ihrer Einsätze.
Was war das Ziel?

Ziel aller vergangenen und kommenden Veranstaltungen ist es, die Erwartungen der anwesenden Einsatzkräfte zu erfüllen und dafür zu sorgen, dass sie die Veranstaltung mit dem Wunsch verlassen, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein. Zum Erfolg des Events trägt auch der praktische Teil bei, der es den Teilnehmern gestattet, einen ganzen Tag lang zu trainieren und ihre Technik zu verbessern.

Welche Mittel setzen Sie ein?

Unsere wichtigste Ressource ist der Mensch. Ich arbeite mit einer Gruppe von Personen zusammen, die in ihrer Freizeit völlig uneigennützig die Höhenrettungstage organisieren. Zudem schätzen wir die Zusammenarbeit mit einigen Unternehmen der Branche, wie z.B: Petzl, die uns bedingungslos unterstützen und uns dabei helfen, für die Veranstaltung von Jahr zu Jahr mehr Personen zu gewinnen.

Welche Besonderheiten, Vorgaben, Schwierigkeiten sind dabei zu beachten?

Die größte Herausforderung, vor der wir jedes Jahr stehen, ist die im Vorfeld durchzuführende Planung und Vorbereitung der praktischen Übungen, die optimal auf das technische Niveau der Teilnehmer zugeschnitten sein müssen. Das Niveau steigt mit jeder Veranstaltung, was bedeutet, dass wir wir alles dafür tun, um die Erwartungen zu erfüllen. Eine Schwierigkeit dabei ist, dass wir bereits 6 Monate vorher mit der Vorbereitung beginnen müssen.

Welche Höhepunkte hat das Event?

Der größte Moment für mich war, als ich zusammen mit meinen Freunden Pablo und Jose den Entschluss gefasst habe, das Event im nächsten Jahr zu veranstalten. Ein anderes wichtiges Ereignis war, als ich bei meinem Beraterteam nachfragte und man mir antwortete: “Wir sind dabei. Oder als die Ansprechpartner der von mir kontaktierten Unternehmen und Einrichtungen sagten: „Wir stellen alles zur Verfügung, was Sie brauchen”. Und natürlich, als ich sah, dass alle Teilnehmerplätze im Nu vergeben waren! All das hat zum Erfolg der Höhenrettungstage beigetragen!

Wie sieht Ihr Berufsalltag aus?

Als Leiter der Wachmannschaft der Feuerwehr gehören Organisation, Koordination und vor allem die Leitung von Arbeitsteams zu meinen Aufgaben. Sie kommen mir bei der Organisation der Höhenrettungstage zugute. Wir verbringen viele Stunden mit allem, was zur Organisation einer solchen Veranstaltung gehört. Dazu gehören die Planung und Vorbereitung der praktischen Übungen, die Vorbereitung und Verwaltung der Ausrüstung und stundenlange Telefonate mit den verschiedenen Unternehmen der Branche.

Können Sie uns eine lustige, persönliche oder unglaubliche Anekdote erzählen?

Es ist schwierig, meine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke dieser sieben Auflagen der Höhenrettungstage in wenigen Worten zusammenzufassen. Ich möchte jedoch erwähnen, wie hart Jaime und Garci (zwei der technischen Berater) gearbeitet haben, um die Veranstaltung mit abwechslungsreichen und spektakulären Übungen zu bereichern! Zu erwähnen wäre auch der Moment, als wir vollkommen erschöpft nach einem Vorbereitungs- und Trainingslauf entspannt darüber sprachen, was wir da geschafft hatten.
Was ich damit sagen möchte ist, dass es mir ohne dieses fantastische Team an meiner Seite nicht möglich gewesen wäre, die Höhenrettungstage des “Flojos Rescue Teams” durchzuführen. Vielen Dank an alle!

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