Erleuchtung findet üblicherweise im Kopf statt. Ein heller Kopf weiß das. Doch bisweilen ist es nützlich – oder gar lebenswichtig –, wenn es auch vor dem Kopf nicht allzu düster ist. Dann dienen Stirnlampen dazu, den Weg oder den dunklen Arbeitsplatz zu erhellen. Sicher auch im Dunkeln aktiv ist, wer ein hochwertiges Modell gewählt hat.
Aktualisiert 03/11/2025
Nicht nur Kindern, auch vielen Erwachsenen wird in düsteren Kellern oder auf dämmrigen Waldwegen mulmig zumute. Ein wenig Angst vor dem Dunkeln ist evolutionär tief in uns verwurzelt. Denn wir verlassen uns beim Erkennen von Gefahren auf unseren Sehsinn und wenn dieser mangels Licht eingeschränkt ist, fühlen wir uns unsicher. Und dies nicht ohne Grund, denn im Dunkeln könnten Gefahren lauern. Zwar müssen wir heute keine Raubtiere, Giftschlangen oder Skorpione mehr fürchten, doch es fehlt uns bei Dunkelheit die Orientierung, Hindernisse und Stolperstellen zu umgehen und uns sicher zu bewegen.
Das menschliche Auge kann bis zu einem gewissen Grad an unterschiedliche Lichtverhältnisse adaptieren. Denn unsere Netzhaut enthält zwei Arten von Photorezeptoren: Zapfen und Stäbchen. Die drei Zapfentypen sind für das Farbsehen zuständig, während die lichtempfindlicheren Stäbchen dafür sorgen, dass wir auch bei wenig Licht nicht völlig blind sind. Bei nachlassender Helligkeit schaltet das Auge von Zapfen auf Stäbchen um. Dabei verlieren wir jedoch die Farbwahrnehmung, sodass nachts in der Tat alle Katzen grau erscheinen.
Auf unser eingeschränktes Sehen in der Dämmerung sollte sich allerdings nicht verlassen, wer sicher unterwegs sein will oder Arbeiten ausführen muss. Aus gutem Grund ist für Autos, Fahrräder usw. laut StVZO eine Beleuchtung vorgeschrieben. Auch Arbeitsplätze müssen mit einer „angemessenen künstlichen Beleuchtung“ ausgestattet sein, so fordert es die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A3.4. Das künstliche Licht soll laut ASR der Sicherheit und der „gesundheitsgerechten Erledigung der Sehaufgaben“ dienen. Je nach Arbeitsplatz und Tätigkeit sind Mindestwerte der Beleuchtungsstärke festgelegt. In vielen Branchen und Unternehmen kommt es jedoch zu Situationen, in denen eine fest installierte Beleuchtung fehlt oder nicht ausreicht. Dann muss eine Lichtquelle von den Beschäftigten mitgeführt werden. Längst sind die Fackeln oder Laternen früherer Zeiten modernen Taschenlampen gewichen, doch diese sind oft unhandlich und unpraktisch. Ihre Einsatzgrenzen zeigen sich spätestens, wenn beide Hände – aus arbeitspraktischen Gründen oder der Sicherheit wegen – frei bleiben müssen, z. B.
In all diesen Fällen ist eine am Kopf getragene Lichtquelle die bessere Lösung.
Stirnlampen bieten eine leistungsstarke, freihändig nutzbare und stets körpernahe Beleuchtung mit Helligkeit in Blickrichtung und damit im Sichtfeld. Diese Arbeitsmittel werden im Arbeitsschutz-Regelwerk zwar nur selten direkt adressiert, dennoch gibt es viele Tätigkeiten und Arbeitssituationen, in denen auf das Potenzial einer Stirnlampe nicht verzichtet werden kann, z. B.:
Die BG BAU nennt Stirnlampen explizit unter der benötigten Ausrüstung in ihren Checklisten zu Bauarbeiten in Schadensgebieten nach Katastrophen, Notfällen oder Havarien. Für Feuerwehr, Katastrophenschutz und Technische Hilfswerke ist ihr Einsatz selbstverständlich.
Auch wenn viele Modelle auf den ersten Blick ähnlich aussehen, im Detail sind die Unterschiede groß. Gut beraten ist, wer sich vorab mit den für die vorgesehene Nutzung maßgeblichen Kriterien befasst:
Stirnlampen für den professionellen Einsatz unterscheiden sich hinsichtlich Leuchtleistung. Robustheit und Beleuchtungstechnologie. Die Petzl-Modelle decken – ob im Nahbereich, bei der Fortbewegung oder für Fernsicht – einen breiten Einsatzzweck ab:
Sämtliche Petzl-Stirnlampen können wahlweise am Kopf getragen oder am Helm befestigt werden. Besonders praktisch: Einige Modelle lassen sich auch mit Schutzhandschuhen bedienen.
© Bilder: Petzl Distribution / Remi Flament / Lafouche
Pro universe
Einfaches längenverstellbares Verbindungsmittel zum Klettern und Bergsteigen
Sport universe