Können Sie uns ein bisschen über sich und das Unternehmen Altius erzählen?
Ich heiße Adrien Vergnolle und wurde vor anderthalb Jahren als Vertriebs- und Verwaltungsassistent bei Altius eingestellt. Altius hat sich auf Sicherheit bei Höhenarbeiten und die Verwaltung persönlicher Schutzausrüstung (PSA) spezialisiert. Wir sorgen für die Sicherheit von Fachkräften auf Baustellen, auf denen in großer Höhe gearbeitet wird, und führen Arbeiten in schwer zugänglichen Bereichen durch, beispielsweise die Installation von Sicherheitsseilen und Anschlagpunkten. Zusätzlich zu den Dienstleistungen besitzt Altius mehrere Filialen:
- PLUCEO ist eine E-Commerce-Plattform, die auf den PSA-Verkauf spezialisiert ist
- 9.81 führt Kontrollen an PSA-Artikeln und Sicherheitsausrüstungen durch
- ALTIUS FORMATION bietet Schulungen rund um Absturzgefahren und schwer zugängliche Bereiche an (Sicherheitsnetze, Höhenarbeit, Seiltechniken, Gerüste, CATEC®). Auch Audits werden in diesen Bereichen durchgeführt.
Ich selbst arbeite in der Schulungsabteilung. Ich verkaufe Schulungen und erstelle Kostenvoranschläge für PSA-Überprüfungen und Sicherheitsaudits im Bereich Höhenarbeit.
Welche Art PSA-Bestände verwalten Sie bei Altius?
Wir verwalten zwei Arten an PSA-Beständen:
- Im Bereich der Baustellen sind es ca. 3.500 Ausrüstungsgegenstände
- Der Schulungsbereich umfasst 1.000 Ausrüstungsartikel.
Derzeit nutzt die Baustellenabteilung ein ERP-System für die Bestandsverwaltung. Im Schulungsbereich wurde bisher Scannable verwendet. Hier haben wir kurz nach meiner Ankunft im Unternehmen auf ePPEcentre umgestellt, einer von Petzl entwickelten PSA-Verwaltungssoftware. Zurzeit haben wir nur das Schulungswesen umgestellt und warten auf die Freigabe der Geschäftsleitung, um bei der Baustellenabteilung ebenfalls zu wechseln. Die neusten Entwicklungen und das kostenlose ""Viewer""-Profil werden die Anwendung noch attraktiver machen.
Unsere PSA-Bestände umfassen hauptsächlich PSA-Artikel für die Höhenarbeit: beispielsweise Seile, Verbindungselemente, Schlingen. Was das Schulungswesen angeht, legen wir auch Tripods und Gaswarngeräte in ePPEcentre an.
Warum hat man sich für einen Wechsel der PSA-Verwaltungssoftware entschieden?
Als ich bei Altius begonnen habe, habe ich mir das Sicherheitsregister des Schulungswesens angeschaut. Die Benutzeroberfläche der verwendeten Software war wenig ansprechend und nicht sehr praktisch aufgebaut. Die Übersetzung ins Französische war nicht besonders gut und funktionierte nicht immer. Vor allem aber war die Oberfläche nicht intuitiv. Also wollte ich gerne das Tool wechseln und mein Vorgesetzter sagte zu mir: "Schau, was es sonst noch auf dem Markt gibt." Da bin ich auf ePPEcentre gestoßen. Ich habe die App heruntergeladen, mir angeschaut, wie sie funktioniert und dachte: "Das ist es! Das ist, was wir brauchen, die nehmen wir". So einfach war das. Darüber hinaus ist die französische PSA-Verwaltungssoftware ePPEcentre pro PSA-Gegenstand etwas günstiger als Scannable.
Wie hat die Übertragung der PSA-Daten von der alten Software zu ePPEcentre funktioniert?
Im Schulungsbereich haben mein Vorgesetzter und ich uns dafür entschieden, von ganz vorne anzufangen, um saubere Datensätze zu erhalten. An einem Tag haben wir mit unserem Team alles von Grund auf neu aufgesetzt und schon waren alle 1.000 Ausrüstungsgegenstände gescannt, sodass ich keine Datenmigration von der alten Software zu ePPEcentre durchführen musste. Wir haben bei der PSA-Datenerfassung ordentlich Zeit gespart.
Als Dienstleister für PSA-Überprüfungen habe ich mir die Import-/Exportfunktion aus einer Exceltabelle angesehen. Das kann nützlich sein, wenn wir unserer Kundschaft, die Kontrollen auslagern, vorschlagen, ePPEcentre zu verwenden. Denn wir haben dann zwei Möglichkeiten:
Entweder wir schlagen unserer Kundschaft ein ePPEcentre-Abonnement vor und sie überlassen unseren Prüfer/-innen zum Zeitpunkt des Prüftermines Zugriffsrechte.
Oder wir legen in unserem Abonnement einen PSA-Bestand für unsere Kundschaft an, verwalten den PSA-Bestand selbst und können dem Kunden/der Kundin nun kostenfrei eine Leseberechtigung überlassen, damit im Bedarfsfall ein PSA-Artikel überprüft werden kann.
In beiden Fällen ist die Import-/Exportfunktion wichtig, um ein bereits bestehendes Sicherheitsregister zu integrieren, auch wenn diese Funktion etwas aufwendiger ist.
Haben Sie bei der Einrichtung von ePPEcentre Unterstützung durch das ePPEcentre-Team gebraucht?
Ich hatte nicht viele Fragen, da ich eine gewisse Affinität für digitale Tools mitbringe. Ich verstehe ziemlich schnell, wie eine Software funktioniert, und bin neugierig: "Ich drücke auf diese Schaltfläche und schaue, was passiert." ePPEcentre besitzt eine recht intuitive Benutzeroberfläche, natürlich nicht zu 100%. Es gibt speziellere Funktionen, die man erst suchen muss. Insgesamt lässt sich jedoch sagen, dass man die Benutzeroberfläche schnell versteht und die Software einfach zu bedienen ist. Und wenn ich Fragen hatte, war Martin super: Ich bekam immer schnell eine Antwort mit Demonstration in der App.
Welche Vorteile bei der Anwendung einer PSA-Verwaltungssoftware konnten Sie bei dem Wechsel feststellen?
Man spart Zeit! Noch am selben Tag hatten wir die 1.000 Ausrüstungsgegenstände abgearbeitet, und ich musste die auszubildenden Personen nicht extra „nachschulen“. Ich habe ihnen alles gezeigt und gesagt: "Leute, so funktioniert das." Und da wir im Schulungsbereich zu 70% mit Produkten der Marke Petzl arbeiten geht es sehr schnell: Du scannst, der Artikel wird angezeigt und du bestätigst die Eingabe. Für eine grundlegende Funktion, wie beispielsweise eine PSA-Überprüfung, braucht man weniger als 15 Minuten, um ePPEcentre bedienen zu können - die App ist einfach sehr intuitiv. Wenn man sich anschließend mit den erweiterten Optionen vertraut machen möchte, muss man sich vielleicht etwas genauer mit Tags, Tabellen und Exporten befassen, was einen halben Tag in Anspruch nehmen kann. Wenn es jedoch um eine Bestandsüberprüfung geht und du Verstärkung bekommst, kann die Person in 5 bis 15 Minuten erlernen, wie die App funktioniert und die Ausrüstung erfassen.
Wie viel Zeit haben Sie bei Ihrer letzten Überprüfung gewonnen?
Ehrlich gesagt weiß ich das nicht ganz genau, da ich zu den anderen Überprüfungen noch nicht im Unternehmen war. Soweit ich jedoch weiß, hat das Team mehrere Tage für die Vorbereitung gebraucht. Dieses Mal haben wir 1.000 Ausrüstungsgegenstände an einem Tag geprüft. Wir waren schnell fertig, weil alles reibungslos funktionierte. Man muss aber darauf hinweisen, dass die Ausrüstung anderer Marken etwas länger in Anspruch nimmt. ePPEcentre ist jedoch mit allen anderen Marken kompatibel und bleibt nutzerfreundlich, auch bei Nicht-Petzl-Produkten. Bei unseren PSA-Produkten sind ca. 70% von der Marke Petzl und ca. 30% von anderen Marken.
Verwenden Sie bei der PSA-Erkennung NFC-Chips?
Ja, wir scannen Chips bei fast allen unseren Ausrüstungsgegenständen (mit Ausnahme der Verbindungselemente). Bisher hat noch nicht jedes Produkt einen NFC-Chip. Bei PSA-Artikeln mit Chip funktioniert NFC über mein Handy jedoch unglaublich schnell: Ich halte das Telefon darauf und der Chip - egal welcher Art - wird direkt gescannt. Das ist genial und ich gewinne unglaublich viel Zeit bei der Erkennung des Ausrüstungsgegenstandes. Diese Art von PSA-Erkennung ist sehr schnell.
Was ist der auffälligste Unterschied zwischen der Arbeitsweise mit der alten Software und ePPEcentre heutzutage?
Wenn ich mir den Zustand eines PSA-Gegenstandes ansehen muss, begeistert mich ePPEcentre immer wieder. Bei der alten Software habe ich mir oft gedacht "Oh nein, ich muss mir das anschauen, mir merken, wo dieser oder jener Filter ist, welches Menü, wo die Schaltfläche zum Auflisten ist...". Das war echt mühsam. Auch wenn ich ePPEcentre ein oder zwei Monate nicht benutze, kann ich nach der Pause die App öffnen und sehe sofort, was ansteht. Gestern morgen habe ich zum Beispiel direkt eine Ausrüstungsliste als PDF exportiert und sie einem Ausbilder mit den Worten geschickt: "Du musst sieben Ausrüstungsgegenstände aus deinem LKW ausladen und drei müssen kontrolliert werden". Dafür habe ich zwei Minuten gebraucht. Bei der alten Software hätte das länger gedauert, ich hätte erst zehnmal etwas anklicken müssen, um zu verstehen, wo sich dies oder jenes befindet. Das ist viel zu umständlich.
Würden Sie ePPEcentre anderen PSA-Verwaltenden empfehlen - und wenn ja, warum?
Ja, auf jeden Fall. Ich spreche sehr oft mit der Kundschaft darüber. Ich empfehle die App gerne, und das nicht nur, weil ich ein Petzl-Fan bin, sondern weil ich das Produkt für durchdacht halte. Deshalb lässt es sich leicht verkaufen.
Welchen Rat würden Sie einer Firma geben, die vorhat, auf ePPEcentre umzustellen?
Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Vielleicht, dass sie sich Unterstützung holen, je nach ihrem Kenntnisstand. Wenn in der Firma jemand arbeitet, der oder die sich gut mit Computern auskennt und auf dem Gebiet nicht ganz neu ist, ist es eigentlich keine große Sache. Wenn man sich mit Programmen und Apps schwer tut, sollte man sich Hilfe holen, aber das gilt letztendlich für jede andere Software genauso. Also habe ich keinen wirklichen Tipp, außer, dass man das Thema anpacken und nicht zu lange zögern sollte.
Ich erinnere mich z.B. an einen Kunden mit einem großen PSA-Park mit über 5.000 Artikeln. Sie benutzen ePPEcentre, sie haben ein eigenes Kundenkonto. Am Vorabend des Prüftermins hat er unserem Prüferteam eine Inspektionsberechtigung für sein Konto zukommen lassen. Am Tag X waren alle vor Ort bereit. Das ist wirklich praktisch und effizient- also nicht zögern!
Welche Verbesserungen wünschen Sie sich von ePPEcentre?
Eine Systembenachrichtigung per E-Mail für PSA-Bestände, die auslaufen, weil ihre Nutzungsdauer abläuft, wäre wünschenswert. Außerdem sollte man anhand bestimmter Kriterien auswählen können, welche Personen benachrichtigt werden sollen. Idealerweise sollte man diese Benachrichtigungen so programmieren können, dass man sie rechtzeitig vor dem Kontrolltermin erhält.