South Africa

Mike Horn

Mike Horn - photo © coll. Mike Horn
  • 16 Juli 1966
  • Schweiz
  • Studium der Sport- und Bewegungswissenschaften an der Universität Stellenbosch (Südafrika)
  • Professioneller Abenteurer / Forscher
  • 1998

Meine wichtigste Devise: Wir können unsere Träume verwirklichen
«In puncto Ausdauer, Entschlossenheit und Mut habe ich recht ansehnliche Leistungen vollbracht, die auf jeden Fall meine eigenen und vielleicht auch die Grenzen der Menschen und ihrer Träume verschoben haben. Meine Erfahrungen mit Ozeanen, Flüssen, Bergen, Sumpfgebieten, Tundra, Eis, Dschungel und Wüsten passen in keine Norm. Meine Lieblingsaktivitäten sind jedoch auf dem Wasser angesiedelt. In den letzten zehn Jahren habe ich viel Zeit im Amazonas-Regenwald und in der Arktis verbracht. Dort fühle ich mich im Einklang mit der Natur und ihren Elementen, es ist die einzige Möglichkeit um zu überleben. Du musst die Natur und ihre Bewohner respektieren und von ihnen lernen. Die wichtigen Lektionen, die mir das Leben erteilt hat, verdanke ich den Indianern im Amazonas und den in der Arktis lebenden Inuit. Ich habe große Achtung vor früheren Entdeckungsreisenden wie Amundsen und Jacques-Yves Cousteau. Worauf es bei Soloexpeditionen ankommt, ist Entschlossenheit; eine große mentale Kraft und Durchhaltevermögen. Meine Energie schöpfe ich aus Gott und meiner Familie, meinem engsten Team und meinem Freundeskreis.»

Heute: weitergeben
«Ich möchte ein Maximum an Energie an die junge Generation weitergeben und Jugendliche auf meine Expeditionen mitnehmen, um ihnen die Gelegenheit zum Forschen zu geben. Ich möchte meine Erfahrungen mit ihnen teilen und ihnen zeigen, dass man aus der Erforschung lernen und das Gelernte nutzen kann, um Maßnahmen für den Schutz der natürlichen Ressourcen unseres Planeten zu ergreifen.
 
Dies ist das Ziel des Pangaea Young Explorer Programms (YEP). Diese Jugendlichen sind zukünftige Erwachsene. Das Programm entwickelt sich vielleicht zu einem wichtigen Umweltschutzprojekt. Ich kenne die Natur so gut, dass ich Angst um die Zukunft habe. Auf unserem Planeten wird es mehr und mehr Dinge zu schützen geben, wie zum Beispiel das Leben.»
 
 
«Was ich später machen werde? Ich weiß es noch nicht, morgen ist ein anderer Tag. Ich lebe heute. Jede Sekunde und jede Minute zählen. Ich bin mit dem, was ich tue zufrieden und möchte nichts ändern. Aber es wäre schön, wenn die Tage 36 Stunden hätten.»
 
 
«Abschließend möchte ich sagen, dass es besser ist, etwas zu versuchen und es nicht zu schaffen, als es nicht zu schaffen, etwas zu versuchen. Das Unmögliche existiert so lange, bis wir einen Weg finden, es möglich zu machen.»
 
 

picto plus Bedeutende Leistungen

- Amazonas-Expedition 1997
Durchquerung des südamerikanischen Kontinents im Alleingang und ohne motorisierte Hilfsmittel: zu Fuß von der Pazifikküste - Gipfel des Mount Mismi - Quelle des Amazonas - Abfahrt des Flusses mit einem Hydrospeed - Ankunft an der Atlantikküste nach sechs Monaten.
 
 
- Latitude Zero, Weltumrundung auf der Linie des Äquators 1999
Eine Reise von 18 Monaten: von Gabun (Westküste Afrikas) - Überquerung des Atlantiks bis nach Brasilien auf einem 28-Fuß-Trimaran - Durchquerung von Brasilien und Ecuador per Fahrrad, Kanu oder zu Fuß - Überquerung des Pazifischen Ozeans über die Galápagos-Inseln bis nach Indonesien - Durchquerung von Borneo und Sumatra zu Fuß - Überquerung des Indischen Ozeans - Durchquerung des afrikanischen Kontinents zu Fuß (Kongo, Gabun).
 
 
- Weltumrundung auf dem nördlichen Polarkreis im Alleingang 2004
Eine Soloexpedition von zwei Jahren und drei Monaten ohne motorisierte Hilfsmittel (Boot, Kajak, Skikite und zu Fuß) über eine Strecke von 20000 km: vom Nordkap in Norwegen - Grönland - Kanada - Alaska - Bering-Straße - Sibirien - Ankunft am Nordkap.
 
 
- Nordpol von Februar bis März 2006 mit dem norwegischen Polarforscher Borge Ousland.
Eine Premiere, Reise von 60 Tagen mit Ski und Pulkas, ohne Hunde und ohne motorisiertes Transportmittel durch die arktische Nacht: vom Kap Artichesky in Russland bis zum Nordpol.
 
 
- Gasherbrum (Pakistan) 2007
Gipfelbesteigung des Gasherbrum 1 (8035 m) und des Gasherbrum 2 (8068 m) ohne Sauerstoffgerät.
 
 
- Broad Peak (Pakistan) 2010
 
 

picto rss Andere Informationen

Bücher
- Latitude Zéro (Breitengrad Null) éditions XO Paris, (englische, deutsche, italienische, tschechische, koreanische, rumänische und estnische Übersetzung)

- Conquérant de l’impossible (Abenteuer Polarkreis) éditions XO Paris, (englische, deutsche, italienische, tschechische, koreanische, rumänische und estnische Übersetzung)

- À l’école du Grand Nord éditions XO Paris

- Objectif Pôle Nord de Nuit (Nordpol bei Nacht) éditions XO Paris
 
 
 
Filme, Videos
- "Latitude Zéro"
- "Le voyage intérieur de Mike Horn, Arktis-Expedition"
- "4 x 8000 Meter"

 
DVD Bestellung:
www.mikehorn.com oder info@mikehorn.com
 
 
 
Website
www.mikehorn.com
www.facebook.com/PangaeaMikeHorn
www.youtube.com/user/pangaeaexpedition

picto photo Photos

picto video Videos

Pangaea Expedition project introduction :

 
 
Pangaea Expedition in Himalaya :

 

picto featured Mike und der Petzl-Team

«Der Abenteuergeist von Petzl unterstützt mich seit 1998". Ich bin Botschafter der Marke Petzl, die Träume erweckt und Wirklichkeit werden lässt. Meine Projekte sind eine gute Basis, um die Werte der Petzl-Produkte zu vermitteln. Petzl stellt Ausrüstungen her, die es mir ermöglichen, mich mit ganzer Kraft für meine Arbeit einzusetzen. Für mich ist die Verbindung zwischen Petzl und den Schwierigkeiten meiner Expeditionen offensichtlich. Für mein Leben und meine Sicherheit vertraue ich auf die Zuverlässigkeit der Ausrüstung. Ich stehe oft "auf Messers Schneide". Während meiner Expedition zum Nordpol im Jahr 2006 beispielsweise hätte ich ohne diese Stirnlampe, die drei Monate lang bei unglaublicher Kälte leuchtet, nicht überleben können.»