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Petzl RocTrip Argentinien 2012 - Der offizielle Film

18 November 2012

Mehrseillängenrouten

Der Piedra Parada erhebt sich wie ein unwirklicher Monolith mitten in der patagonischen Wüste, in der argentinischen Provinz Chubut. In der dahinter liegenden majestätischen Buitrera-Schlucht fand im November 2012 der Petzl RocTrip statt.

Über eine Woche lang haben Kletterer aus allen Teilen der Welt sich hier versammelt, um ihre gemeinsame Leidenschaft, das Klettern, miteinander zu teilen. Dank der im Vorfeld von zahlreichen argentinischen und europäischen Routeneinrichtern geleisteten Arbeit ist die 5 km lange und von 200 m hohen Felswänden gesäumte Buitrera-Schlucht fortan ein bedeutendes Klettergebiet in Argentinien. Zur zehnten Veranstaltung des Petzl RocTrip sind mehr als 1500 Personen im Herzen Patagoniens bei Wind, Staub, Hitze, Kälte.... geklettert!

The soundtrack is available on barakaflims.com/en/shop

Im Video zu sehen

Dave Graham Selbstverwirklichung "Mit 15 habe ich mit dem Klettern in der Halle angefangen und bin später zum Bouldern und Sportklettern übergegangen. Eines Tages wurde mir klar, wie unendlich viele Felsen es auf der Welt gibt. Ich habe mir auf Anhieb gedacht, dass dies für der Schlüssel zum Glücklichsein ist. Komischerweise wusste ich anfangs nicht, dass der Klettersport mein Leben ausfüllen würde. Ich wollte zur Universität, Hockeyspieler werden und eine Punkgruppe gründen. Das Klettern ist zu einem Teil von mir geworden. Das Klettern bereichert mein Leben. Es verbindet mich mit einem Teil meiner selbst, der voller Enthusiasmus ist, und mit Tausenden von Menschen, die die gleiche Lebensphilosophie haben wie ich." Philippe Ribière Meine Entwicklung: "Tag für Tag überwinde ich mein Handicap. Es ist wunderbar. Das Resultat ist jedenfalls umwerfend. Ich danke dem Klettersport. Ich wurde, so hieß es anfangs, mit dem RubinsteinTaybiSyndrom geboren. Mittlerweile hat sich die Diagnose geändert, es soll etwas anderes sein, eine mutierende Krankheit sagen sie in Erwartung der offiziellen Analysen. Nach zahlreichen Operationen haben meine Adoptiveltern mich zu sportlichen Aktivitäten angehalten, bei denen ich mich selbst verwirklichen kann. Mit sechs Jahren habe ich bei einem Familienurlaub in Saint Gerbais (Frankreich) das Klettern entdeckt. Ich fürchtete mich vor dem Abseilen, weil ich wusste, dass ich nicht genug Kraft hätte, um das Seil zu halten. Der Lehrer ließ mich mit einer zusätzlichen Sicherungsvorrichtung abseilen und ich schwang mich in die Tiefe. Ich erinnere mich an meine Panik und wie glücklich und stolz ich gleichzeitig war, es meinen Geschwistern gleichzutun. Meine Beine zitterten und mein Herz klopfte bis zum Hals, als ich am Boden ankam."